Kompaktkamera APS-C Kompaktkameras

Letzte Aktualisierung am 09. März 2018 | von Patrick

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APS-C Kompaktkameras: „Edel-Kompakte“ mit großem Sensor

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5 Kompaktkameras mit großem Sensor im Vergleich
APS-C
Canon PowerShot G1 X Mark III
Canon PowerShot G1 X Mark III

Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 01:03 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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APS-C
Ricoh GR II
Ricoh GR II

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DX
Nikon Coolpix A
Nikon Coolpix A

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Four-Thirds
Panasonic Lumix LX100
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Vollformat
Sony RX1
Sony RX1

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Hersteller von Kompaktkameras tun viel, um die Bildqualität nach oben zu schrauben. Schließlich weht ein scharfer Wind von den Smartphone-Kameras, die immer bessere Schnappschüsse liefern.

Kein Wunder also, dass immer mehr Kompaktkameras mit großem Sensor kommen. Schon länger gibt es neben Kameras mit 1 Zoll Sensor auch solche mit APS-C Sensor.

Hier stellen wir APS-C Kompaktkameras und weitere Kompaktkameras mit großem Sensor vor.

„Edel-Kompaktkameras“ mit APS-C / DX-Sensor

Vorteil APS-C Kompaktkameras

APS-C Kompaktkameras punkten durch einen großen Sensor.

Vereinfacht gesagt gilt nämlich: Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität.

Wie bei den meisten Vereinfachungen ist es natürlich so, dass dieser Zusammenhang nicht 1:1 in die reale Fotografie übertragen werden kann.

Dennoch kann vereinfacht gesagt werden: Eine Kompaktkamera mit großem Sensor schießt die besseren Bilder.

Die größere Sensorfläche bewirkt, dass mehr Fläche je Pixel zur Verfügung steht. Dadurch kommt mehr Licht je Pixel auf den Sensor. Das Lichtsignal wird also stärker.

Kompaktkameras mit großem Sensor (APS-C, DX) überzeugen deshalb mit geringem Bildrauschen.

Bei einer Kompaktem mit großformatigem Sensor muss schon mit sehr hoher ISO-Zahl fotografiert werden, um ein stärkeres Bildrauschen wahrzunehmen.

Nikon Kompaktkamera mit großem Sensor

Bild: Nikon

Hintergrund APS-C Sensor / DX-Sensor

APS-C und DX meinen grundsätzlich das gleiche.

Als erster Hersteller brachte Canon eine digitale Kamera mit APS-C auf den Markt.

Andere Hersteller folgten, wollten aber Wohl nicht blindlings dem Markführer Canon folgen. Deswegen wurde und wird z.B. von Nikon die Bezeichnung DX-Sensor verwendet.

Die beiden Sensor-Formate unterscheiden sich nur unwesentlich.

APS-C (Canon-Version) ist mit 22,3 x 14,9 mm angegeben, während APS-C (andere Hersteller oder eben DX-Sensor) mit 23,4 x 15,6 mm misst.

Neben diesen beiden gängigen Abmessungen gibt es weitere Varianten.

APS-C ist also nicht wirklich festgeschrieben, sondern bezeichnet eine Gruppe großformatiger Sensoren, die größer als 1 Zoll Sensoren und 1,5 Zoll Sensoren sind, jedoch unter dem Vollformat liegen.

Beste „Edel-Kompaktkameras“ 2018

APS-C Kompaktkameras / DX Kompaktkameras

Eine vernünftige Kompaktkamera muss gute Bildqualität liefern und nützliche Zusatzfunktionen haben.

Viel weniger können sich Kamera-Hersteller heute schlichtweg nicht mehr leisten.

Denn Smartphone-Kameras liefern heute bereits brauchbare Schnappschüsse. Um den Kaufanreiz für eine gute Kompaktkamera zu setzen, muss diese also mehr können.

Das ist auch die Erklärung dafür, weshalb mehr großformatige APS-C / DX Kompaktkameras auf den Markt kommen.

Die interessantesten APS-C Kompaktkameras stellen wir hier vor. Ergänzend sind auch eine Four-Thirds-Kompaktkamera und eine Vollformat-Kompaktkamera dargestellt.

Neueste APS-C Kompaktkamera: Canon PowerShot G1 X Mark III

Bislang gab es keine Canon APS-C Kompaktkamera.

Das hat sich 2017 mit der Einführung der Canon PowerShot G1 X Mark III geändert.

Die „Edel-Kompakte“ mit APS-C Sensor erscheint als Nachfolger der Canon PowerShot G1 X Mark II, die noch über einen 1,5 Zoll Sensor verfügt.

Das neue APS-C Spitzenmodell stattet Canon außerdem mit elektronischem Sucher und einem verbesserten Autofokus-System (Dual-Pixel-AF) aus.

Übrigens: Mehr zu den „Profi-Kompaktkameras“ bei Canon gibt es hier: Canon PowerShot G1X Mark III vs. G7 X Mark II vs. G9 X Mark II.

Canon PowerShot G1 X Mark III
  • APS-C Sensor
  • elektr. Sucher
  • Dual-Pixel-AF
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 01:03 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Die Canon PowerShot G1 X Mark III ist die neuesten APS-C Kompaktkamera und die erste dieser Art von Canon.

Bewährte APS-C Kompaktkamera: Ricoh GR II

Schon die Ricoh GR war ein Erfolg.

Mit der der Ricoh GR II steht mittlerweile der überarbeitete Nachfolger bereit.

Wie der Vorgänger verfügt die Kamera über einen APS-C Sensor. Zu der neuen, modernen Ausstattung gehören WiFi und NFC. Aber auch bei anderen Merkmalen hat Ricoh der „Edel-Kompaktkamera“ eine Überarbeitung spendiert.

Was der Ricoh GR II weiterhin fehlt, ist ein optischer Zoom.

Gerüchte zu einem Ricoh GR II Nachfolger kommen immer wieder auf. Bestätigt haben sich diese (bislang) jedoch nicht.

Zuletzt berichtete das üblicherweise gut informierte Portal Pentax Rumors darüber (Quelle), dass eine Ricoh GR III als Ricoh GR II Nachfolger in Mache sein könnte.

Immer wieder wird geunkt, Ricoh bzw. Pentax könnte ganz als Kamera-Marke verschwinden.

Ricoh GR II
  • APS-C Sensor
  • WiFi / NFC
  • sehr gute Bildqualität
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 18:27 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Wer auf einen optischen Zoom verzichten kann, erhält mit der Ricoh GR II eine hochwertige Kompaktkamera mit großem Sensor.

Gute DX Kompaktkamera: Nikon Coolpix A

Nikon arbeitet grundsätzlich mit der Bezeichnung DX Sensor, welcher vergleichbar mit APS-C ist.

Auch bei Nikon ist ein Kompromiss fällig, um den DX Sensor in das Gehäuse einer Kompaktkamera zu bringen: Hier ist ein Objektiv mit Festbrennweite verbaut. Ein optischer Zoom fehlt also.

Die Nikon Coolpix A mit DX Sensor wurde bereits vor einigen Jahren vorgestellt und wird nicht mehr produziert.

Jedoch gibt es teilweise interessante Restposten oder Gebrauchtkameras für die ehemals über 1.000 € teure „Edel-Kompakte“ mit DX Sensor.

Nicht immer muss es das neueste Modell sein – die Nikon Coolpix A ist einen Blick wert.

Nikon Coolpix A
  • DX Sensor
  • super Bildqualität
  • durchdachte Bedienung
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:45 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Super Bildqualität und gute Bedienung machen die Nikon Coolpix A auch einige Jahre nach dem Erscheinen zu einer interessanten Wahl.

Weitere Edel-Kompaktkameras mit großem Sensor

Wegen den immer besseren Ergebnissen mit der Smartphone-Fotografie haben es klassische Kompaktkameras mit kleinem Sensor immer schwieriger.

Neben APS-C Kompaktkameras (bzw. DX bei Nikon) gibt es jedoch weitere interessante Kompaktkamera-Modelle mit großem Sensor.

Folgend stellen wir eine Four-Thirds-Kompaktkamera und eine Vollformat-Kompaktkamera vor.

Four-Thirds-Kompaktkamera: Panasonic Lumix LX100

Ein Four-Thirds-Sensor (auch: 4/3) ist zwar kleiner als APS-C (entspricht in etwa einem 1,5 Zoll Sensor), jedoch ist das für eine Kompaktkamera nach wie vor ein großer Sensor.

Das aktuelle Spitzenmodell von Panasonic, die „Edel-Kompaktkamera“ Panasonic Lumix LX100, ist mit einem solchen Four-Thirds-Sensor ausgestattet.

Die Ausstattung der Kompaktkamera ist interessant (z.B. 4K Video / 4K Foto und Fokus-Peaking). Außerdem fehlt weder ein elektrischer Sucher noch ein Zubehörschuh.

Und hier tritt die „Edel-Kompakte“ den Vergleich zu einer Kamera mit 1 Zoll Sensor an: Panasonic Lumix LX15 vs. LX100.

Panasonic Lumix LX100
  • 4K Video + Foto
  • 4/3-Sensor
  • elektronischer Sucher
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 22:03 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Die Panasonic Lumix LX100 verfügt über einen Four-Thirds-Sensor und kann mit einer modernen, umfangreichen Ausstattung punkten.

Vollformat-Kompaktkamera: Sony RX1

Mit noch mehr als APS-C / DX-Sensor ist die Sony RX1 bestückt.

Die Kompaktkamera von Sony wurde 2012 vorgestellt und ist die erste Kompaktkamera mit Vollformatsensor.

Um eine Kamera für die Massen handelt es sich bei der Sony RX1 zweifelsohne nicht.

Dafür sorgt schon allein der hohe Kaufpreis der Vollformat-Kompaktkamera. Die unverbindliche Preisempfehlung gab Sony ursprünglich mit 3.100 € an.

Sony RX1
  • Vollformatsensor
  • herausragende Bildqualität
  • Profi-Sensor im Taschenformat
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 20:30 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Vollformat-Kompaktkamera für Foto-Enthusiasten, bei denen das Budget keine große Rolle spielt.

Fazit „Edel-Kompakte“ mit APS-C Sensor

Hersteller von Kompaktkameras werten die Kamera-Modelle immer weiter auf und müssen es auch. Es weht ein immer schärferer Wind aus der Smartphone-Ecke.

Statt 1/2,3″ Sensoren sind bei hochwertigeren Kompaktkameras 1 Zoll Sensoren bereits Quasi-Standard geworden.

Größer als ein 1 Zoll Sensor ist der Four-Thirds-Sensor, der in der Panasonic Lumix LX100 steckt.

Darüber hinaus gibt es das Segment der „Edel-Kompaktkameras“ mit APS-C bzw. DX Sensor.

Hier sind die aktuelle Canon PowerShot G1 X Mark III oder auch die Ricoh GR II zu nennen.

Auch ein Blick auf die Nikon Coolpix A, die bereits das Produktionsende erreicht hat, kann sich noch lohnen. Hier gibt es teilweise interessante Preise für Restbestände.

Dass bei Four-Thirds und APS-C bzw. DX noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist, zeigt indes die Sony RX1 mit Vollformat-Sensor.

Es bleibt abzuwarten, ob künftig mehr APS-C Kompaktkameras erscheinen werden.

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Über den Autor
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Hallo, ich bin Patrick! Fotografie interessiert mich schon lange. Seitdem ich oft auf Reisen bin, habe ich viel Foto-Equipment ausprobiert. Hier schreibe ich Tipps zur perfekten Kamera.

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2 Kommentare zu APS-C Kompaktkameras: „Edel-Kompakte“ mit großem Sensor

  1. Jeltz sagt:

    Moin Patrick,
    Kompaktkamera und ‚edel‘ sind für mich Parallelwelten.
    Wen, dann sollten Wechselobjektive möglich sein – also Systemkamera ohne Spiegel. Das Objektiv darf ja gerne versenkbar sein wie bei der Ur-Leica, dann ist das auch kompakt.
    Was nutzt der beste Sensor, wenn ich kein lichtstarkes Nacht-Objektiv koppeln kann, kein extremes Tele, kein spezielles Makro?

    Ich habe mir – eigentlich zum Ausprobieren – eine gebrauchte Samsung NX100 angeschafft, dazu einen Adapter auf M42 wegen vorhandener Ausrüstung mit diesem Anschluss. Was soll ich sagen – die Ergebnisse begeistern mich. APS-C (Halbformat in Bezug auf 35 mm), Objektiv nach Wahl, trotzdem kompakt. Ich würde inzwischen auch bei teureren Anschaffungen dieses Konzept in Erwägung ziehen (am liebsten Vollformat natürlich), außer es muss aus anderen Gründen eine DSLR sein.

    Aber eine Kompakte ohne Wechselobjektiv für 500 oder gar 2500 € kommt überhaupt nicht in Frage, mag sie noch so gut sein.

    Weiters – was unterscheidet den Lifestyle-Fotografen vom Profi? Ansprüche an Qualität haben wohl beide. Optische Gesetze gelten auch für beide gleich.
    Einen Unterschied sehe ich: Der Profi muss, wenn er den Kunden trifft, eine fette Canon umhängen haben, dann kriegt er den Auftrag.
    Vielleicht ein Tipp – wer mal gegen Bezahlung fotografieren will: kaputte fette Canon bei Ebay holen und entsprechend inszenieren.

    • Patrick sagt:

      Moin (Herr?) Jeltz,

      ich bin in Deiner Argumentation grundsätzlich bei Dir.

      Mir gefällt der deutsche Begriff Kompaktkamera nicht wirklich. Eine Kompaktkamera ist ja nicht nur „kompakt“.

      Eigentlich sprechen die hier vorgestellten APS-C Kompaktkameras eine bestimmte Zielgruppe an. Und hier ist der englische Begriff „point and shoot camera“ treffender.

      Wer zu einer entsprechenden Kamera greift, sucht vernünftige Qualität ohne tief in die Materie einsteigen zu müssen – „Draufhalten und Knipsen“. Keine Wechselobjektive, keine Zusatzausrüstung, Automatik mit Einstellungsmöglichkeiten auf Wunsch. Einfach muss es sein, trotzdem mit guten Ergebnissen und klar kann das nur ein Kompromiss sein.

      Unter dem Gesichtspunkt ist es in meinen Augen gerechtfertigt, dass es einen Trend zu hochwertigen Kompaktkameras (meinetwegen auch „Edel-Kompaktkameras“) gibt. Die Zielgruppe ist da und unter der Devise „einfach zu handhaben aber nicht billig“ werden entsprechende Kameras auch nachgefragt.

      Will man sich eingehender mit Fotografie auseinandersetzen, bin ich ebenfalls bei Dir, dass es z.B. mit kompakten Systemkameras spannendere Alternativen gibt.

      Ich habe mir ähnlich wie Du ursprünglich zum ausprobieren zusätzlich zur DSLR eine Bridgekamera angeschafft. Klar ist auch das ein Kompromiss mit fest verbauten Objektiv. Mittlerweile ist es aber so (das habe ich nicht vorhergesehen), dass bei meinem Fotografie-Schwerpunkt (Reisefotografie) in 90% der Fälle die DSLR zu Hause bleibt und die Bridgekamera eingepackt wird.

      An der Stelle vielen Dank für Deinen Kommentar! Er ist zwar durchaus kritisch in der Aussage, jedoch sachlich, argumentativ und damit fair gehalten. Solche Leser bzw. Kommentargeber wünscht man sich 🙂

      Viele Grüße,
      Patrick

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