Ratgeber Bildarchivierung - Die besten Strategien

Letzte Aktualisierung am 19. Januar 2017 | von Andy

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Bildarchivierung: Fotospeicher CD/DVD, HDD, Flash-Speicher oder Cloud

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4 Fotospeicher-Gadgets im Vergleich
Externe Festplatte
WD Externe Tragbare Festplatte
WD Externe Tragbare Festplatte

Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 11:33 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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USB Stick
SanDisk Cruzer Fit (64 GB)
SanDisk Cruzer Fit (64 GB)

Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 11:18 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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Externe SSD-Festplatte
Samsung Portable SSD T3 500GB
Samsung Portable SSD T3 500GB

Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 11:51 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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NAS-Festplatte
Western Digital 3TB My Cloud persönliche Cloud NAS Festplatte
Western Digital 3TB My Cloud persönliche Cloud NAS Festplatte

Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 12:06 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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Das Thema Bildarchivierung ist bei vielen Fotografen ein ungeliebtes Thema. Man würde es einfach zu gerne ignorieren.

Spätestens aber, wenn man nach der ersten Reise, mit einer oder mehreren Speicherkarten, voll mit hunderten von schönen Erinnerungen in Form von digitalen Fotos nach Hause kommt, stellt sich die Frage: Und wo jetzt die Fotos speichern?

Heute zeigen wir bei Kamera Guru die verschiedenen Möglichkeiten und Strategien der Bildarchivierung und wie kann man schnell und sicher, die immer größer werdenden Datenmengen optimal speichern und organisieren kann.

Wir beleuchten die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden der Bildarchivierung, bis hin zu professionellen Backupsystemen.

Die besten Methoden zur Bildarchivierung

Seitdem dass digitale Zeitalter sich immer weiter in all unsere Lebensbereiche ausweitet, verlieren die klassischen Methoden der Bildarchivierung immer mehr an Bedeutung.

Neue Strategien mussten und müssen entwickelt und umgesetzt werden. In unserem Fall hier, stellt sich die Frage: Wie können wir unsere Bilder dauerhaft und sicher speichern.

Werfen wir nun zuerst einen Blick auf bekannte Archivierungsvarianten und im Nachfolgenden auf die digitale Lösungen.

Klassische Variante: Der Druck

Ein entwickeltes Bild auf einem Fotopapier in den Händen zu halten spricht immer noch mehr Gefühle in uns an, als ein digitales Bild auf einem Bildschirm zu betrachten.

Man geht sehr viel bewusster mit einem Bild und auch mit der Bildermenge um und man kann die Bilder sehr schnell manuell sortieren.

Es sind keine weiteren Geräte wie TV, Laptop und auch keine Stromquellen notwendig.

Durch die Digitalisierung gibt es mittlerweile sehr viele kreative Möglichkeiten die aufgenommenen Fotos zu entwickeln bzw. drucken zu lassen, wie z.B.

  • Fotobücher, deren Qualität und Entwicklungssoftware immer professioneller werden
  • Fotos auf Acrylglas oder Leinwände
  • Unzählige kreative Varianten möglich, z.B. Tassen, T-Shirts

Zu den Hauptnachteilen von den klassischen Fotoabzügen ist zu zählen, dass die Bildqualität sich nach Jahren verliert und die Bilder z.B. blasser werden.

Auch benötigt man für diese Variante der Bildarchivierung, eine Menge an Platz und Stauraum. Ebenso benötigt man ab einer gewissen Anzahl ein Archivierungssystem, wie z.B. Boxen oder Fotoalben.

Datenträger: CD-Rom, DVD und Blu-Ray

Als die Preise für ein Megabyte auf einer Festplatte noch mit Gold gegengewogen wurden, war die Erfindung der CD-Rom eine der Lösungen für große Datenmengen, vor allem als die Preise für ein Rohling schnell fielen. Heute spielt die Datenträgervariante keine große Rolle mehr.

Vorteile dieser Datenträger sind vor allem:

  • eine 50er Spindel ist sehr günstig
  • Kapazitäten der CDs sind für JPGs gut geeignet
  • bei Fotos in RAW-Format eher Blu-Ray
  • gute Strukturmöglichkeiten durch Ordner
  • geringer Platzbedarf

Nachteile:

  • Es ist ein Brenner erforderlich
  • neueste Rechner- und Laptopgenerationen haben keine Laufwerke und Brenner mehr
  • Leicht zerstörbar, durch Kratzer auf der Oberfläche
  • Normale Rohlinge können nur 1x beschrieben werden, keine nachträgliche Änderungen möglich, eine Alternative sind wiederbeschreibbare RW-Rohlinge
  • Es gibt verschiedene Rohlingsformate (+/-) und nicht jeder Brenner kann beide Formate lesen und schreiben

Empfehlung Fotospeicher CD-ROM / DVD / Blu-Ray:

Die Schichten einer CD-Rom, DVD oder einer Blu-Ray können sich nach einigen Jahren auflösen.

Dies führt unweigerlich zu Datenverlust, deshalb sollte immer wieder eine Kopie der Datenträger gemacht werden.

Letztlich kommen CD-Rom, DVD oder Blu-Ray deshalb nicht als dauerhafter Fotospeicher (Backup) so richtig in Fragen.

Festplatten: HDD (Hard Disk Drive)

Die steigende Qualitätsverbesserung in der digitalen Fotografie führte zu immer größeren Sensoren, mit immer höheren Auflösungen.

Die Folge ist, dass wir immense Datenmengen sammeln, welche eine entsprechende, dauerhafte  Datenspeicherung erforderlich macht.

Der Preisfall in den letzten Jahren bei den HDD-Festplatten macht diese Variante nun zu der Lösung in der heutigen Digitalfotografie für Fotos und Videos mit großen Datenmengen.

Vorteile:

  • große Speicherkapazitäten, über 4TB mittlerweile keine Seltenheit mehr
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • bootfähig
  • Änderungen jederzeit möglich
  • beliebig oft beschreibbar
  • Haltbarkeit

Nachteile:

  • anfällig gegen Erschütterungen
  • externe Stromadapter notwendig, bei größeren Festplatten
  • bei USB 2.0 Festplatten geringe Schreib- / Lesegeschwindigkeiten

Empfehlung Fotospeicher HDD-Festplatte:

Auf Reisen greift man am besten zu einer externen Platte im 2,5 Zoll Format, da diese Festplatten die Stromversorgung meistens über den USB-Anschluss bekommen und somit der externe Stromadapter wegfällt.

WD Externe Tragbare Festplatte
  • hohe Speicherkapazität
  • kleine Abmessungen
  • schnelle Übertragungsraten
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 11:33 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Hier bekommt man eine Festplatte mit viel Speicher zu einem guten Preis, welche in jede Jackentasche passt.

Flashspeicher: SSD-Festplatten, USB-Sticks, SD-Karten


Die SSDs gehören wie auch die USB-Sticks und SD Karten zu der Familie der Flashspeicher. Ein Flashspeicher ist ein elektronisches Bauteil, welches Daten permanent speichern kann.

Die Ablösung der klassischen Festplatte als Dauerspeichermedium wird sicherlich die SSD-Festplatte (Solid-State-Drive) sein. Die Preise sind aktuell, für den Normalverbraucher in einen erschwinglichen Bereich gefallen.

Vorteile der Flashspeicher:

  • Sehr schnell, da kurze Zugriffszeiten möglich sind
  • robust, da keine mechanischen Bauteile verbaut sind
  • Kleine Abmessungen und sehr leicht
  • sehr leise, keine Geräusche beim Lesen- und Schreiben der Daten

Nachteile:

  • Im Vergleich zur klassischen Festplatte noch viel teurer
  • Technik noch nicht ganz ausgereift, Fehlerquote höher als bei HDDs
  • Zuverlässigkeit

Empfehlung Flashspeicher (SSD, USB-Stick, SD-Karte):

Durch die deutliche Geschwindigkeitsverbesserung ist eine SSD heute ein Standard, welcher einfach nur Spaß macht.

Ein USB-Stick ist mittlerweile am Schlüsselbund oder in der Hosentasche für ein unkomplizierten Datenaustausch nicht mehr wegzudenken.

Die SD-Karte hat sich als Speicherformat für die Digitalkameras durchgesetzt und mittlerweile etabliert. Einen ausführlichen Vergleich gibt es bei Kamera Guru (Kamera SD-Karte).

SanDisk Cruzer Fit (64 GB)
  • Immer-dabei-Variante
  • 128-Bit Verschlüsselung
  • sehr klein
  • 5 Jahre San Disk Garantie
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 11:18 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Die ideale Lösung um Daten sehr schnell zwischen zu speichern und zu transportieren.
Samsung Portable SSD T3 500GB
  • sehr leicht und klein
  • Datentransferleistung von bis zu 450 MB/s
  • Erschütterungsfest
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 11:51 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Ultraschnell, Ultraklein, Ultraleicht - Die Zukunft der schnellen Datenspeicherung sieht so aus.

Netzwerkssysteme: NAS-Festplatten

Ein NAS-System bietet die Profilösung zur Speicherung jeglicher Art von Daten bis hin zur Bildarchivierung und ist gleichzeitig ein Backupsystem.

Ein NAS-System besteht aus mehreren, speziellen NAS-Festplatten, welche in einem Verbund zusammenarbeiten.

Man kann ein NAS-System selber aufbauen. Es gibt aber schon komplette Systeme (z.B. die MyCloud von Western Digitals) in einem kleinen Gehäuse, welche nur noch konfiguriert werden muss.

Vorteile:

  • Daten sind überall verfügbar
  • Die gleichen Daten auf verschiedenen Geräten
  • Verschiedene Benutzer können darauf zugreifen
  • Ausfallsicher, da sich die Festplatten spiegeln
  • Beste Performance
  • Bildpräsentation z.B. auf den TV streamen
  • Eigene Kontrolle über die Daten

Nachteile:

  • Konfigurationsaufwand
  • Know-How notwendig, z.B. Netzwerkkonfiguration

Empfehlung Fotospeicher per NAS

Wenn viele Daten bzw. Fotos immer wieder an verschiedenen Orten verfügbar sein sollen, ist ein NAS-System eine sehr gute Variante.

Ebenso wenn die Daten von mehreren Benutzern verwendet werden, z.B. Familienmitglieder.

Streamen der Fotosammlungen über WLAN oder Netzwerkanschluss an einen entsprechenden TV ist ebenfalls möglich.

Western Digital 3TB My Cloud persönliche Cloud NAS Festplatte
  • Backupsystem
  • Streamen auf z.B. TV möglich
  • zentral erreichbar
  • Daten sind zentralisiert
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 12:06 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Bei der My Cloud von Western digital behalten sie die Kontrolle über Ihre Daten in einem einfachen und zugleich performanten Datensystem.

Clouddienste


Was ist eine Cloud?
Daten werden nicht auf einer Festplatte am Rechner oder Laptop gespeichert, sondern über das Internet in einer sogenannten Cloud – „der Wolke“.

Hinter der Cloud steckt ein gigantisches Speicherzentrum, mit nahezu unbegrenzten Zugriffsmöglichkeiten über das Internet.

Vorteile:

  • Weltweitverfügbar, Zugriff auf meine Daten immer möglich
  • Backup wird automatisch erstellt
  • Versionierung der Daten
  • Daten sind auf verschiedenen Rechnern verfügbar
  • Immer die gleichen Daten auf verschiedenen Rechner
  • Freigabe an andere Personen möglich
  • Verteiltes Arbeiten möglich
  • Kostenlose Dienste möglich à geringe Kapazitäten

Nachteile:

  • Datenschutz, keine Kontrolle über die Daten
  • Was wird von wem kontrolliert und ausgewertet?
  • In welchem Land stehen die Webserver?
  • Cloudanbieter können auch sehr schnell wieder vom Markt sein
  • Schnelle Internetanbindung notwendig

Empfehlungen:

  • Wichtige Daten unbedingt auch lokal speichern
  • Sehr wichtige Daten gehören nicht in die Cloud
  • Evtl. Daten verschlüsseln, bevor sie hochgeladen werden
  • Archive mit einem Passwort versehen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Anbietern von Clouddiensten, meistens ist eine geringe Speichermenge kostenlos.

Speichererweiterungen kosten dann zusätzlich oder setzten eine Mitgliedschaft voraus, z.B. Amazon hat sein Amazon Drive nun mit der Prime Mitgliedschaft verknüpft.

Übersicht Cloudanbieter

Eine kurze Übersicht, über die größten Anbieter von Clouddiensten

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Über den Autor

Hey ich bin Andy! Auf meinen ausgedehnten Reisen rund um den Globus gehe ich meiner großen Leidenschaft, dem Fotografieren und Videofilmen nach. Unterwegs teste ich gerne die neueste Technik und gebe meine Erfahrungen hier weiter!

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