Ratgeber Laptop für Bildbearbeitung und Fotografen

Letzte Aktualisierung am 28. Juli 2018 | von Patrick

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Laptop für Bildbearbeitung, Grafiker und Fotografen

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Nicht jeder Laptop ist gleich gut für die mobile Bildbearbeitung geeignet.

Besonders wichtig sind ein gutes Display und ausreichend Leistung für das Arbeiten mit Photoshop (oder anderer Software für die Bildbearbeitung) und Lightroom (oder anderen RAW-Konvertern).

Ein Laptop für Fotografen sollte nach Möglichkeit auch ein Leichtgewicht sein. Wer beim Fotografieren häufig auf Reise ist, für den ist ein möglich leichtes Foto-Equipment immer von Vorteil.

Doppelt investieren werden muss nicht – wer einen guten Laptop bzw. ein Notebook anschafft, kann diesen für Bildbearbeitung unterwegs nutzen. Zu Hause kann ein guter Monitor für Bildbearbeitung angeschlossen werden – (fast) fertig ist ein professioneller Arbeitsplatz.

Grundlagen Laptop für Bildbearbeitung und Fotografen

+ Leistung (Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte)

Wie performant ein Laptop bzw. ein Notebook bei der Bildbearbeitung ist, misst sich vor allem an Prozessor (CPU), Arbeitsspeicher (RAM) und Grafikkarte (GPU bzw. iGPU).

Die Mindestanforderungen an einen Laptop für Bildbearbeitung (bzw. Grafik) sollten in etwa wie folgt aussehen:

  • CPU: aktuelle Intel Core i5 / i7
  • Arbeitsspeicher: min. 8 GB RAM
  • Grafikkarte: iGPU oder besser 2 GB VRAM

Wer in einen professionellen Laptop für Bildbearbeitung investieren möchte, sollte sich an folgenden Systemanforderungen orientieren:

  • CPU: aktuelle Intel Core i7
  • Arbeitsspeicher: min. 16 GB RAM
  • Grafikkarte: 2-4 GB VRAM

Die jeweiligen Eckdaten sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern orientieren sich auch an den Systemanforderungen von Photoshop (siehe hier) und Lightroom (siehe hier) – den am häufigsten genutzten Software-Lösungen für Grafiker und Fotografen.

Früher galt für den Einsatz von Photoshop und Lightroom: Prozessor und Arbeitsspeicher sind entscheidend.

Mittlerweile nutzt die Software aber auch Grafikkarten-Features gut aus, weshalb diese nicht bei der Auswahl vergessen werden sollte.

Zu beachten bei der Leistung ist auch die Festplatte, der wir uns im nächsten Schritt zuwenden.

SSD-Festplatten sind deutlich schneller als herkömmliche HDD-Festplatten sowohl was Zugriffszeiten wie auch Datenübertragung angeht.

Deshalb ist eine SSD für Fotografen und Grafiker grundsätzlich erste Wahl.

+ Festplatte und Speicherkapazität

Grundsätzlich ist eine SSD-Festplatte aus Leistungsgründen zu bevorzugen.

Zwar gibt es bei Laptops mit HDD-Festplatte deutlich mehr Speicherkapazität zum gleichen Preis. Jedoch kann eine SSD dem gesamten Laptop-System einen Leistungsschub geben.

Grundsätzlich sollten Fotografen und Grafiker nicht bei der Festplattenkapazität sparen – Fotos und Bilddaten belegen viel Speicherplatz, selbst wenn man nur ein aktuelles Archiv auf dem Laptop vorhält.

Deswegen sollte es mindestens eine 256 GB SSD oder besser gleich eine 512 GB SSD sein.

Viele Fotografen werden hier schnell an die Grenze stoßen.

Deshalb empfehlen sich als Zubehör eine oder mehrere externe Festplatten, die in Verbindung mit Cloud-Speicher für die Archivierung der Bilder und Grafiken genutzt werden kann.

+ Display und Bildschirmdiagonale

Wie auch bei einem „normalen“ Monitor gilt: Für Bildbearbeitung am Laptop ist ein IPS-Panel die beste Wahl. Meist reicht Full HD-Auflösung aus.

Immer mehr Laptops (gerade im Pro-Segment) setzen jedoch bereits auf ein 4K-Display.

Geachtet werden sollte auf die Abdeckung des Farbraums.

Mittlerweile gibt es High-End-Laptops, deren Display auch Adobe RGB unterstützt. Diese Laptops mit Adobe RGB-Panel haben jedoch ihren Preis.

Adobe RGB ist jedoch eher ein Thema für professionelle Fotografen.

Viele Fotografen arbeiten (sinnvollerweise) im sRGB-Workflow und können sich darauf beschränken, einen Laptop für Bildbearbeitung auszuwählen, der den sRGB-Farbraum möglichst vollständig abdeckt.

Bei der Größe vom Display scheiden sich dann die Geister.

Je kleiner das Display, desto mobiler und leichter ist der Laptop bzw. das Notebook natürlich. Für die Bildbearbeitung hingegen zahlt sich ein großer Bildschirm aus.

Empfehlenswert ist entweder ein Display mit 13 Zoll oder 15 Zoll.

Kleinere Bildschirme schränken bei der Bildbearbeitung ein und ein 17 Zoll Laptop / Notebook ist oftmals bereits zu groß und schwer (passt z.B. nicht in den Fotorucksack).

+ Zubehör für die mobile Bildbearbeitung

Ist der perfekte Laptop für Bildbearbeitung gefunden, sollte noch ein wenig in Zubehör investiert werden.

Bildbearbeitung mit dem integrierten Trackpad bereitet meist nur wenig Freude.

Zumindest eine gute drahtlose Maus ist deshalb empfehlenswert.

Das reicht für Lightroom und andere RAW-Konverter bereits gut aus.

Wer regelmäßig mit Grafikdesign oder Bildbearbeitung zu tun hat und dafür z.B. Photoshop verwendet, wird vermutlich ein Grafiktablett bevorzugen.

In Photoshop spielt das Tablett gegenüber der Maus richtig Stärken aus.

Weiteres wichtiges Zubehör ist externer Datenspeicher, da gerade bei Fotografen häufig große Datenmengen in Form von Bildmaterial anfallen.

Hier empfiehlt sich mindestens eine externe Festplatte.

Einige moderne Laptops bzw. Notebooks verfügen außerdem über die moderne Schnittstelle USB-C, im Gegenzug jedoch über keinen Kartenleser (bzw. Card-Reader für SD-Karten) mehr.

Hier empfiehlt sich ein USB-C Hub, der neben mehreren weiteren USB-Steckplätzen auch einen Card-Reader und auf Wunsch Grafik-Schnittstellen wie HDMI oder DisplayPort anbietet.

Laptop-Empfehlungen für Fotografen und Grafiker

Apple bzw. Mac

MacBook Pro 13 Zoll

Apple hat in der Kreativszene generell einen guten Ruf. Ein MacBook darf in der Liste der Laptop-Empfehlungen deshalb kaum fehlen.

Hier haben wir das MacBook Pro 13 Zoll mit Touchbar ausgewählt.

Wer einen größeren Bildschirm bevorzugt, kann sich das MacBook Pro 15 Zoll mit Touchbar z.B. genauer anschauen.

Das gute Retina-Display macht den Kauf für Fotografen und Grafiker interessant.

Apple selbst hält sich mit technische Daten zurück, jedoch zeigen Labormessungen von Fachmedien regelmäßig eine sRGB-Abdeckung von > 99% – gut für einen Laptop.

Mittlerweile setzt Apple vollständig auf Thunderbolt 3 bzw. USB-C – HDMI und der Card Reader sind im Vergleich zum Vorgänger-Modell weggefallen.

Das mag den ein oder anderen Fotografen ärgern, jedoch lässt sich dies mit einem externen USB-C Hub bzw. Adapter einfach in den Griff bekommen.

Ohne einen USB-C Hub bzw. Adapter geht es aktuell kaum. Zu mager ist die Auswahl an Peripherie, die direkt mit USB-C-Anschluss daher kommt.

Davon abgesehen – auch das aktuelle MacBook Pro 13 Zoll mit Touchbar gilt als leistungsfähiges Handwerkszeug für Fotografen und Grafiker.

MacBook Pro 13 Zoll (256 GB mit Touch Bar)
  • Retina-Display
  • gute Leistung
  • sehr portabel
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 04:48 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Das aktuelle MacBook Pro macht einiges anders, gilt jedoch weiterhin als erste Wahl bei vielen Fotografen und Grafikern.

Microsoft Surface

Microsoft Surface Pro 4 (Basis-Konfiguration für Bildbearbeitung)

Die Microsoft Surface Pro-Serie sind sogenannte 2in1-Geräte, die sowohl als Laptop wie auch als Tablet eingesetzt werden können und bei Kreativen durchaus beliebt sind.

Wichtiger Unterschied im Vergleich zu einem Tablet – auf Microsoft Surface Pro läuft Desktop-Software wie Photoshop oder Lightroom.

Dabei liegt Surface Pro-Serie näher am Tablet. Das müssen Fotografen beachten – für die ultramobile Bildbearbeitung kann das jedoch Sinn machen.

Zu beachten auch: Ein SD-Kartenleser fehlt.

Die Basis-Ausstattung für Bildbearbeitung kann das Microsoft Surface Pro 4 (Intel Core i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD, Windows 10 Pro) sein.

Microsoft Surface Pro 4 (Intel Core i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD)
  • 2in1-Gerät
  • ultraportabel
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 05:39 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Laptop und Tablet in einem: Ultramobile Möglichkeiten zur Bildbearbeitung bietet das Microsoft Surface Pro.

Microsoft Surface Pro 4 (Pro-Konfiguration für Bildbearbeitung)

Wer flüssig mit Lightroom arbeiten möchte und auch etwas mehr Festplattenspeicher wünscht, für den kann sich ein Blick auf das „große“ Microsoft Surface Pro lohnen.

In dem Microsoft Surface Pro 4 (Intel Core i7, 16 GB RAM, 512 GB SSD, Windows 10 Pro) steckt neben doppeltem Arbeitsspeicher und doppelter Festplattenkapazität auch ein Intel Core i7-Prozessor.

Microsoft Surface Pro 4 (Intel Core i7, 16 GB RAM, 512 GB SSD)
  • 2in1-Gerät
  • ultraportabel
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 05:42 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Mehr Leistung für unterwegs - das „große“ Microsoft Surface Pro mit mehr Leistungsreserven für mobile Bildbearbeitung.

Microsoft Surface Book 2

Alternativ gibt es noch das Microsoft Surface Book, welches näher am Laptop dran ist.

Vorteil: Dieses 2in1-Gerät gibt es auch mit 13,5 Zoll oder 15 Zoll Bildschirm.

Außerdem muss auf ein praktisches Detail nicht verzichtet werden: Ein SD-Kartenleser ist beim Microsoft Surface Book bereits integriert.

Die Beispielkonfiguration hier ist mit Intel Core i7-8650U, 16 GB RAM und Nvidia GeForce GTX 1050 2 GB GDDR5 sodann auch gut für die Bildbearbeitung gerüstet.

Praktisch: Neben einer 256 SSD ist auch eine 1 TB HDD-Festplatte verbaut.

Microsoft Surface Book 2 (Intel Core i7, 16 GB RAM, 512 GB SSD)
  • 2in1-Gerät
  • ultraportabel
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 05:57 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Mobil und doch leistungsstark - das Microsoft Surface Book 2 ist einen Blick für Fotografen, die mobile Bildbearbeitung anwenden.

Windows-Laptop mit gutem Display

Lenovo IdeaPad 320S

Gutes Display, vernünftige Basis-Austattung: Wer nicht viel Geld in ein Laptop für Fotografen investieren will, kann sich das Lenovo IdeaPad 320S anschauen.

Mit Intel Core i5-8250U, 8GB RAM, 512GB SSD und Nvidia GeForce MX150 2GB sind die Mindest-Anforderungen für Bildbearbeitung abgedeckt (vgl. oben).

Außerdem: Das 13,3 Zoll IPS-Display gilt als gut für diese Klasse – siehe hier.

Bei der Leistung müssen Fotografen und Grafiker schon eher einige Abstriche in Kauf nehmen – dies ist natürlich auch des Preises geschuldet.

Lenovo IdeaPad 320S-13IKB (Intel Core i5, 8 GB RAM, 512 GB SSD)
  • SSD-Festplatte
  • günstiger Preis
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 06:09 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Einsteiger-Laptop für Bildbearbeitung: Gutes Display und Einsteiger-Hardware vereint das Lenovo IdeaPad 320S zum günstigen Preis.

Asus Zenbook UX3410UA

Die Aus Zenbook Serie wird immer wieder erwähnt, wenn es um einen Laptop für Fotografen bzw. einen Laptop für Bildbearbeitung geht – gerade wenn eine günstige Lösung gesucht ist.

Gerade das für Consumer-Laptops gute Display dürften hier ein Grund sein.

So bietet das 14 Zoll-Display des Asus Zenbook UX3410UA laut Herstellerangaben 100% sRGB-Abdeckung (Quelle) – ein Wert, den viele Consumer-Laptops nicht erreichen.

Mehrere Konfigurationen sind erhältlich – das Asus Zenbook UX3410UA hier verfügt über Intel Core i7-7500U, 8 GB RAM, 256 SSD und Nvidia 940MX Grafik (2 GB).

Praktisch: Neben einer 256 SSD ist in dieser Konfiguration auch eine 1 TB HDD-Festplatte verbaut.

Asus Zenbook UX3410UA (Intel Core i7, 8 GB RAM, 256 GB SSD + 1 TB HDD)
  • SSD + HDD
  • 100% sRGB
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 06:15 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Fotobearbeitung für Einsteiger - das Asus Zenbook UX3410UA erfüllt die Grundlegenden Voraussetzungen für mobile Bildbearbeitung.

HP Spectre x360

Bei der HP Spectre x360-Serie handelt es sich um sogenannte Convertible-Laptops, bei denen das Display umgeklappt werden kann und das Gerät ähnlich wie ein Tablet genutzt werden kann.

Die aktuelle Serie verfügt dabei auch über ein 4K-Touchscreen-Display.

Mit Intel Core i7-Prozessor, 16 GB RAM, Nvidia GeForce MX150 mit 2 GB VRAM und 512 GB SSD-Festplatte ist folgende Konfiguration des HP Spectre x360 auch für Bildbearbeitung interessant.

Übrigens: Ein SD-Kartenleser für verschiedene Formate ist integriert.

HP Spectre x360 (Intel Core i7, 16 GB RAM, 512 GB SSD)
  • Convertible Laptop
  • Touchscreen
  • 4K-Auflösung
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 06:03 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Viel Leistung, 4K-Touchscreen: Der HP Spectre x360 ist ein interessanter Laptop für Bildbearbeitung.

Lenovo ThinkPad P51s

Bereits im Workstation-Segment ist das Lenovo ThinkPad P51s angesiedelt – zumindest je nach Ausstattung.

Geräumige 1 TB SSD (besonders schnell – M.2 PCIe), Intel Core i7-7600U, 16 GB RAM und Nvidia Quadro M520 mit 2GB – die Ausstattung stimmt beim Lenovo ThinkPad P51s für mobile Bildbearbeitung auch bei gehobenen Ansprüchen.

Mehr zum Display gibt es hier in einem Testbericht.

Lenovo ThinkPad P51s (Intel Core i7, 16 GB RAM, 1 TB GB PCIe-SSD)
  • 1TB M.2 PCIe
  • Nvidia Quadro-Grafik
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 06:21 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der Lenovo ThinkPad P51s gehört zur Workstation-Serie von Lenovo und ist auch für Fotografen und Bildbearbeitung einen Blick wert.

Adobe RGB-Laptop

Dell XPS 15 (4K)

Die Edel-Variante vom Dell XPS 15 (4K) hat ein besonderes Feature: 100% Adobe RGB-Abdeckung (je nach Konfiguration – siehe hier).

Während es bei Monitoren durchaus einige Möglichkeiten gibt, wenn es um eine gute Adobe RGB-Abdeckung geht, sind die Möglichkeiten bei Laptops mit Adobe RGB begrenzt.

Auch die übrigen Eckdaten sind durchaus interessant für Fotografen und Grafiker: IGZO IPS-Panel, Intel Core i7-7700HQ, Nvidia GeForce GTX 1050 mit 4GB GDDR5 und 512 GB SSD.

Das Display löst darüber hinaus in 4K auf und hat Touchscreen-Funktionalität.

Übrigens: Neben dem Dell XPS 15 (4K) gibt es auch Konfigurationen mit Full HD-Display – dieses kommt dann aber ohne 100% Adobe RGB und stattdessen „nur“ 100% sRGB daher.

Dell XPS 15 (4K)
  • Adobe RGB
  • gute Hardware
  • 4K-Auflösung
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 05:00 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Wer ein mobiles Adobe RGB-Display sucht, findet mit dem Dell XPS 15 eine der wenigen Möglichkeiten. Auch CPU, RAM und SSD passen gut für die mobile Bildbearbeitung.

Tablet als Alternative zum Laptop

Tablets mit iOS (Apple) oder Android als Betriebsystem können von Fotografen auch in Erwägung gezogen werden.

Jedoch haben die mobilen Betriebssysteme Einschränkungen.

Einerseits setzen diese Geräte auf die Touch-Bedienung. Andererseits können statt vollwertiger Desktop-Software (wie eben z.B. Lightroom und Photoshop) nur Apps installiert werden.

Wer jedoch ein mobiles Gerät für die Sichtung von Bildern und einfache Korrekturen sucht, kann im Tablet-Segment durchaus fündig werden.

Einen Blick wert sind z.B. das Apple iPad Pro, das Huawei MediaPad M5 10.8 oder das Samsung Galaxy Tab S3.

Wer sich grundsätzlich nicht zwischen Laptop oder Tablet entscheiden will, kann sich schließlich ein Convertible-Laptop (2in1-Gerät) anschauen.

Grundsätzlich ermöglichen diese Geräte laptop- und tabletähnliche Bedienung. Freilich bedeuten solche hybride Geräte einen kleinen Kompromiss, der jedoch oftmals eher erstaunlich gering ausfällt.

Bildbearbeitung am Laptop

Bild: Pixabay (CC0) / alexx-ego

Fazit zum Laptop für Bildbearbeitung

Wer fotografiert, ist eigentlich immer auch unterwegs.

Neben der Kamera und weiterem Zubehör gehört ein Laptop bzw. Notebook immer häufiger zu der Fotoausrüstung von Fotografen.

Bilder sichten und kleine Korrekturen vornehmen – das geht z.B. gut mit einem Convertible-Laptop wie dem Microsoft Surface Book.

Aber auch für mobile Bildbearbeitung finden sich passende Laptops bzw. Notebooks.

Jedoch – der „perfekte“ Laptop für Bildbearbeitung ist nicht einfach zu finden.

Windows oder Mac, Budget und Leistungsfähigkeit, Convertible oder klassischer Laptop – dies und viele weitere Dinge gilt es abzuwägen.

Das gute jedoch ist, dass es mit etwas Recherche durchaus Möglichkeiten für Fotografen und Grafiker gibt.

Vernünftige Laptop-Konfigurationen gibt es bereits im Consumer-Bereich.

Viele Fotografen und Grafiker greifen traditionell zum MacBook und hier ist das MacBook Pro 13 Zoll mit Touchbar eine Erwähnung wert.

High-End-Laptops für Bildbearbeitung wie der Dell XPS 15 (4K) kommen mit guter Hardware-Ausstattung daher und das Display deckt laut Hersteller sogar 100% Adobe RGB ab (je nach Konfiguration).

Über den Autor
mm

Hallo, ich bin Patrick! Fotografie interessiert mich schon lange. Seitdem ich oft auf Reisen bin, habe ich viel Foto-Equipment ausprobiert. Hier schreibe ich Tipps zur perfekten Kamera.

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