Testberichte Nikon D5500 DSLR

Letzte Aktualisierung am 17. Februar 2017 | von Andy

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Nikon D5500 Test: Mittelklasse-DSLR im Review

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Die kompakte Bauweise und das durchdachte Bedienkonzept machen die Nikon D5500 zur Spaßkamera im DSLR-Segment. Die herausragende Bild- und Videoqualität lässt sogar Profis diese Kamera mitnehmen.
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Testnote: 94 % (Sehr gut)
Letzte Aktualisierung: 21.06.2018 12:40 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.

Im nachfolgenden Nikon D5500 Test schauen wir uns die DSLR (Spiegelreflexkamera) genau an.

Bei der Nikon D5500 handelt es sich um eine Spiegelreflexkamera im oberen Mittelklassesegment. Wie stark diese Kamera am unteren Profibereich anklopft, versuchen wir im nachfolgenden Testbericht herauszufinden.

Die Nikon D5500 DSLR ersetzt die Vorgängermodelle, die Nikon D5300, Nikon D5200 und D5100.

Die D5400 wurde von Nikon übersprungen und es wurde gleich die D5500 veröffentlicht. Es gibt mittlerweile schon ein Nachfolgemodell – die D5600.

Die Nikon D5500 DSLR ist noch einmal kleiner und flacher als die D5300.

Der Griff an der rechten Seite wurde verändert, die Ergonomie und die Form passt nun deutlich besser in die Hand – auch für große Hände vorteilhafter.

Das bei der D5300 eingeführte GPS-Modul, welches zum Speichern des Aufnahmeorts benötigt wird, wurde leider wieder ausgebaut.

Einigen Aussagen zufolge, lag es am hohen Akkuverbrauch und noch nicht ganz ausgereiften Software. Spekulativ könnte auch möglich sein, dass Nikon eher das GPS-Modul als Zubehör verkaufen möchte.

Da es sich um eine DSLR mit kompakter Bauweise und geringem Gewicht handelt, ist die Nikon D5500 als direkter Konkurrent zu den spiegellosen Systemkameras (DSLM) wie z.B. der Sony Alpha 6000 (vgl. dazu Sony Alpha 6000 Test) anzusehen.

Mehr zur Mittelklasse-Spiegelreflexkamera nun im Nikon D5500 Test.

Nikon D5500 Testbericht

Unboxing, Design, Verarbeitung, Zubehör

Die Palette der verschiedenen Startersets ist mittlerweile sehr groß.

Ohne an dieser Stelle näher in die Details einzugehen, kann man sagen, dass das wahre Potenzial der Kamera erst mit einem hochwertigem Objektiv durchkommt.

Vor allem das im Nikon D5500 Test betrachtete Standard-Kit mit dem 18-55mm Objektiv ist definitiv nur als Starterset zu sehen.

Ebenso bekommt man dieses Kit meistens zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Das rechtfertig somit den Kauf der Kit-Version.

Unboxing beim Nikon D5500 Test

Varianten: 

Im folgenden Nikon D5500 Test betrachten wir das Standard-Kit (mit dem 18-55mm Objektiv). Im Lieferumfang vom Kit ist folgendes enthalten:

  • Gehäuse schwarz oder in rot
  • 18-55mm Objektiv
  • Lithium-Ionen-Akku EN-EL14a – 1200mA
  • Ladegerät ohne Stromkabel (muss direkt in die Steckdose, sehr groß und unpraktisch)
  • Kameragurt
  • Komponentenkabel, USB-Kabel
  • kompakte Bedienungsanleitung inkl. Garantiekarte

Der erste Eindruck beim Unboxing im Nikon D5500 Test ist durchweg hervorragend und im zu erwartenden und gewohnten Nikon Standard.

Nikon D5500 DSLR (Kit-Version)

Die D5500 mit dem Standardkit 18-55mm Objektiv

Das Gehäuse ist zwar aus Kunstoff mit Gummierung am Griff, macht aber einen absolut hochwertigen Eindruck, welcher durch die Verarbeitung in den Details sichtbar wird.

Die Größe ist unglaublich kompakt und die Kamera liegt perfekt in der Hand.

Ebenso sind sämtliche Bedienfunktionen, wie Wahlräder für die Aufnahmemodi und die Tasten für die einzelne Funktionen perfekt angeordnet.

So kann man sich mit der Nikon D5500 voll auf die Fotografie oder das Filmen konzentrieren.

Bedienung und Handling

Der Nikon D5500 wurde erstmals ein hochauflösendes Display mit Touch-Funktion spendiert.

Man kann das komplette Menü, zusätzlich zum Steuerkreuz, auch auf dem Touchdisplay bedienen.

Im Fotografiermodus kann man nun ganz einfach den Fokuspunkt auf dem Display setzen, was wunderbar funktioniert.

Touchscreen-Display der D5500

Neig- und drehbares Touchscreen-Display

Das neig- und drehbare Touchscreen-Display ist für das Videofilmen das Highlight schlecht hin.

Bei schlechten Lichtverhältnissen und z.B. bei Spiegelungen ist das Display anpassbar.

Es ermöglicht ungewöhnliche Blick bzw. Aufnahmewinkel, sowohl im Video- wie auch Fotografiermodus.

An dieser Stelle volle Punktzahl im Nikon D5500 Test für dieses mittlerweile nun perfekte Display.

Im Live-View Modus ist die Kamera allerdings deutlich träger und Schnappschüsse werden zu einer kleinen Herausforderung.

Der optische Sucher, das Hauptmerkmal einer DSLR, deckt nahezu 100% der tatsächlichen Aufnahme ab.

Es gibt umfangreiche Kreativ- und Szeneneffekte sowie manuelle Einstellmöglichkeiten. Ebenso sind Zeitrafferaufnahmen mit bis zu 9.999 Bildern möglich.

Die Nikon D5500 verfügt über zahlreiche Funktionstasten, welche im Folgenden aufgezählt sind.

+ Alle Funktionstasten der Nikon D5500
  • Taste für Auslösemodi: Zeitverzögert, per Fernbedienung oder manuelle Auslösung
  • Wahlrad für verschiedene Modi: (Auto) Vollautomatik; (P) Programmautomatik; (S) Zeitpriorität; (A) Blendenpriorität; (M) manueller Modus; Filmmodus; SCENE; Blitz aus; EFFEKTE
  • Taste Rechts AN/AUS
  • Liveview AN/AUS-Schalter
  • Ein/AUS-Schalter Kamera und Auslöser
  • +/- Taste für die Blendenkorrektur
  • Wahlrad für die verschieden Einstellungen in den ausgewähltem Modus
  • Menütaste
  • Infotaste
  • Playtaste
  • Steuerkreuz
  • +/- Zoommodus
  • Papierkorb-Taste

Testen und Funktionsräder der D5500

Perfekte Anordnung der Bedientasten und Funktionsräder

Die Akkulaufzeit wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen noch einmal deutlich verbessert.

Im Bildmodus sind nun ca. 2000 Auslösungen mit einer Akkuladung möglich. Im Videomodus kommen wir auf ca. 2 Stunden Aufnahmedauer.

Im Test der Nikon D5500 fällt die Akkulaufzeit also positiv aus.

Bildqualität Foto & Video

Die Nikon D5500 ist mit einem 24,2 Megapixel DX-CMOS-Sensor bestückt und deckt eine ISO-Spannweite von 100-25600 ab.

Bis ISO 1600 ist die Bildqualität bestechend gut, danach setzt leichtes und sichtbares Rauschen ein. Sicht ist das bei 100%-Vergrößerungen der Aufnahmen.

Die Bildqualität ist bei schwachem Licht (z.B. Innenraumaufnahmen) je nach verwendetem Objektiv gut bis sehr gut.

Erstmals hat die D5x00 39 Messfelder für die Autofokusbestimmung. Die Bildqualität zeichnet sich durch eine exzellente Tiefenschärfe und hohe Detailtreue aus.

Die Bildqualität liegt ohne Zweifel mit einem entsprechenden Objektiv, wie z.B. dem 35mm Nikkor f1,8, im Profibereich.

Es sind Serienbilder mit bis zu 5 Bilder / Sek und Videos in Full HD mit 60 FPS möglich.

Die folgenden Referenzfotos (Nikon D5500 Testbilder) wurden mit der Nikon D5500 DSLR und dem 35mm f1,8 Nikkor Festbrennweitenobjektiv aufgenommen.

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

D5500 Testbild / Referenzbild

Anschlüsse

Alle Anschlussbuchsen und die Abdeckungen und Klappmechanisem sind tadellos und von sehr hochwertiger, präziser Qualität, was im Test positiv ausfällt.

Anschlüsse / Nikon D5500 Testbericht

Blitzschuh der Nikon D5500 DSLR

Die Nikon D5500 DSLR verfügt über alle, heutzutage notwendigen Anschlussmöglichkeiten.

Im Einzelnen sind dass:

  • SD-Kartenslot
  • USB-Anschluss
  • WiFi-Modul, mit dem Smartphones und Tablets und zur Steuerung der Kamera verbunden werden können
  • HDMI-Anschluss, um die Daten direkt z.B. auf einem TV wiederzugeben
  • AV-Anschluss, für Zusatzmodule
  • Mikro-Anschluss, sehr gut zum Filmen
  • Genormter Zubehörschuh für Blitz, Scheinwerfer oder externes Mikro

Fazit zum Nikon D5500 Test

Im Vordergrund steht bei dieser DSLR-Kamera ganz klar der Spaßfaktor.

Das Handling ist einfach genial, die Kamera liegt perfekt in der Hand und die kompakte Bauweise sucht wohl seines Gleichen im DSLR-Bereich.

Die Bildqualität des Sensors kommt ohne Zweifel an die einer Vollformatkamera heran.

In Kombination mit einem hochwertigem Objektiv, wie z.B. dem 35mm Nikkor von Nikon oder dem 18-35mm von Sigma, lässt die Spiegelreflexkamera das Fotografenherz einfach höher schlagen.

Das schlüssige Bedienkonzept wurde durch die ständigen Weiterentwicklungen perfektioniert, wenn gleich der Produktzyklus immer kürzer wurde.

Ein durchaus gelungenes Auftreten im Nikon D5500 Test also.

Ein genaues Betrachten der wirklich benötigten Funktionen kann durchaus dazu führen, dass ein Vorgängermodell wie z.B. die D5300 mit dem eingebauten GPS-Modul die bessere Wahl sein kann.

Die älteren Modelle ab der D5100 bietet nahezu die gleiche Bildqualität wie die neueren Modelle.

Die Hauptunterschiede sind in den Zusatzfunktionen, vor allem jedoch in der Ergonomie und beim Touch-Display, zu finden.

Wertung und Auszeichnung zum Nikon D5500 Test

Nikon D5500 TestNikon D5500 Award

Preis und Kosten von Nikon D5500

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Nikon D5500 SLR-Digitalkamera Kit DX AF-P 18-55 VR schwarz
Letzte Aktualisierung: 21.06.2018 12:40 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.

Nikon D5500 Testergebnis

Vorteile und Nachteile

herausragende Bildqualität bis ISO 1600
hervorragende Verarbeitung
durchdachtes Bedienkonzept
Touchscreen
Dreh- und schwenkbares Display
großes & hochauflösendes Display
externer Mikroanschluss
Ladegerät ohne Stromkabel
Langsamer Liveview
GPS Modul wurde wieder ausgebaut

Testnote und Bewertung

Bildqualität - 98%
Zubehör - 92%
Handling - 96%
Preis-Leistung - 88%

Fazit zum Nikon D5500 Test

Wer eine Spiegelreflexkamera in kompakten Abmessungen und doch Profiqualität sucht, ist bei der D5x00 Serie von Nikon bestens aufgehoben.

94%

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Über den Autor

Hey ich bin Andy! Auf meinen ausgedehnten Reisen rund um den Globus gehe ich meiner großen Leidenschaft, dem Fotografieren und Videofilmen nach. Unterwegs teste ich gerne die neueste Technik und gebe meine Erfahrungen hier weiter!

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2 Kommentare zu Nikon D5500 Test: Mittelklasse-DSLR im Review

  1. Ralf sagt:

    Hallo, danke für deinen Testbericht. Mit der Akkuleistung sehe ich nicht ganz so optimistisch. Unter realistischen Bedingungen komme ich auf nicht mehr wie 300 Fotos.
    Gruß
    Ralf

    • Andy sagt:

      Hallo Ralf,
      mit meinem original Nikon Akku, welchen ich aus dem Zubehörsortiment von Nikon gekauft habe, konnte ich die knapp 2000 Aufnahmen bei einem Zeitraffer mit einer Akkuladung erzielen. Ohne eingeschaltenen LCD-Bildschirm. Mit der angegebenen Akku-Leistung verhält es sich wie mit dem angegebenen Spritverbrauch eines PKW – die idealen Bedingungen findet man in der täglichen Praxis selten vor.

      Viele Grüße, Andy

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