Ratgeber Sportfotografie

Letzte Aktualisierung am 22. August 2018 | von Friederike

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Sportfotografie für Einsteiger: Kamera und Objektiv

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5 Ausrüstungsteile für Sportfotografie im Vergleich
Kamera
Canon EOS 1300D
Canon EOS 1300D

Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:45 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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Kamera
Nikon D5200
Nikon D5200

Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:57 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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Objektiv (Feldsport)
Tamron AF 70-300 mm f/4-5,6 Di LD Macro
Tamron AF 70-300 mm f/4-5,6 Di LD Macro

Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 06:48 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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Objektiv (Hallensport)
Sigma 70-200 mm f/2,8 EX DG OS HSM
Sigma 70-200 mm f/2,8 EX DG OS HSM

Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:48 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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Zubehör
K&F Concept CMP3134 Einbeinstativ
K&F Concept CMP3134 Einbeinstativ

Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:54 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

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So unterschiedlich verschiedene Sportarten sind, eins haben nahezu alle gemeinsam: Schnelligkeit. Fußball, Autorennen, Diskuswerfen oder ein Triathlon – die Motive sind immer in Bewegung, oft schneller, als das Auge gucken kann.

Das Tempo stellt besondere Anforderungen an die Sportfotografie.

Kamera und Objektive müssen mit der Geschwindigkeit der Sportler mitkommen, auch für das Zubehör für die Sportfotografie gelten einige Besonderheiten.

Dieser Artikel hilft Anfängern dabei, den richtigen Einstieg und die passende Ausrüstung für das Fotografieren von Sport-Motiven zu finden.

Die besten Einsteiger-Kameras für die Sportfotografie

Der Autofokus

Die Gefahr von unscharfen Bildern ist bei bewegten Motiven besonders groß.

Für eine manuelle Einstellung des Fokus‘ ist meist keine Zeit – der eine besondere Moment, in dem der Fußballspieler mit gestrecktem Bein in der Luft schwebt, ist dann schon lange vorbei.

Ein schneller Autofokus ist das A und O bei der Sportfotografie.

Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR-Kamera) sind aktuell die sicherste Wahl. Sie haben in der Regel einen schnelleren Autofokus als Systemkameras (DSLM-Kamera).

Auch die meisten DSLR-Einsteigermodelle verfügen über mindestens einen Kreuzsensor, der im Gegensatz zu Liniensensoren das Errechnen der Bildschärfe in zwei Dimensionen ermöglicht.

Allerdings verbessert sich die Qualität der Systemkameras mit jedem neuen Modell, sodass diese bald wohlmöglich mit DSLR-Kameras mithalten können – auch in der Sportfotografie.

Zum Beispiel die Kameras Sony Alpha 7 II oder Fujifilm X-T2 können in vielen Bereichen locker mit ihren Spiegel-Verwandten konkurrieren. Zukünftige Modelle werden sicherlich auch in Sachen Autofokus deutlich aufholen.

Für Einsteiger besteht jedoch der Vorteil, dass auch gebrauchte, günstigere DSLR-Kameras über einen soliden Autofokus verfügen.

Profis in der Sportfotografie entscheiden sich meist für eine Kamera aus der Canon- oder der Nikon-Serie.

Günstig sind beispielweise die älteren Modelle Canon EOS 1300D oder Nikon D5100.

Serienbildfunktion

Kameras, die für die Sportfotografie genutzt werden sollen, sollten über eine Serienbildfunktion verfügen.

Um Bewegungsabläufe festzuhalten oder die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass genau der richtige Moment eingefangen wird, ist es praktisch, wenn binnen Sekunden mehrere Bilder hintereinander geschossen werden können.

Günstige Einsteigerkameras schaffen meist circa 4 Fotos pro Sekunde, Profi-Modelle bringen es auf um die 20.

Die Nikon D5200 kann beispielsweise 5,5 Bilder pro Sekunde aufnehmen und wird als Kamera, die für actionreiche und sportliche Szenen geeignet ist, beworben.

Eine geringe Bildfolge pro Sekunde kann natürlich durch Erfahrung, Konzentration und etwas Glück ausgeglichen werden.

Der Verschluss

Bei Sportveranstaltungen werden meist mehrere hundert Fotos geknipst (wovon die allermeisten in der Regel nichts taugen). Das erfordert einen stabilen Verschluss, der auf eine hohe Zahl von Auslösungen ausgelegt ist.

Für Einsteiger und Hobbyfotografen sollte das aber kein Problem darstellen, die meisten Kameras sind auf mehrere hunderttausend Auslösungen ausgelegt.

Kamera-Empfehlungen für Sportfotografie

DSLR-Kamera für Sportfotografie: Canon EOS 1300D

Canon EOS 1300D
  • präziser und reaktionsschneller Autofokus
  • Reihenaufnahmen mit bis zu drei Bildern pro Sekunde
  • Top-Preis-Leistungs-Verhältnis
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:45 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Die Canon EOS 1300D ist eine DSLR-Kamera, die sich für den kostengünstigen Einstieg in die DSLR-Fotografie eignet.

DSLR-Kamera für Sportfotografie: Nikon D5200

Nikon D5200
  • exzellente Bildqualität
  • hervorragendes Autofokussystem
  • bis zu 5,5 Bilder pro Sekunde
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:57 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Die Nikon D5200 besticht durch beste Qualität zu einem niedrigen Preis und ist daher ideal für Einsteiger in die Sportfotografie.

Die richtigen Objektive für Sportfotografie

Wie bei fast allen Disziplinen der Fotografie ist auch bei der Sportfotografie das Objektiv entscheidender als das Kameragehäuse. Kompaktkameras mit ihren festverschraubten Objektiven scheiden daher direkt aus.

Auch für die Objektive gilt: Schnell müssen sie sein.

Die meisten Objektive verfügen über Ultraschallmotoren. Bei Canon weist die Abkürzung „USM“ darauf hin, bei Nikon „SWM“, bei Sony lautet sie „SSM“.

Feldsportarten: Hauptsache große Brennweite

Bei der Wahl des richtigen Objektivs ist die Art des Sports entscheidend.

Feldsportarten wie Fußball, aber auch andere Sportarten, die draußen stattfinden, wie Ski oder Autorennen, benötigen meist kein besonders lichtstarkes Objektiv.

Dafür ist eine große Brennweite wichtig, da die Motiv sich meist weit weg vom Fotografen befinden.

Da eine hohe Lichtempfindlichkeit auch den Preis eines Objektivs ansteigen lässt, kann hier gespart werden.

Das Tamron AF 70-300 mm f/4-5,6 Di LD Macro mit einer Brennweite von 70 bis 300 mm und einer Blende von 4-5,6 ist mit knappen 100 Euro günstig und für diese Zwecke ausreichend.

Hallensportarten: Auf die Lichtempfindlichkeit kommt es hier an

Sportarten, die in der Halle ausgeübt werden, wie Basketball, Turnen oder ähnliches, verlangen dagegen lichtstarke Objektive. Die Beleuchtung in den Sporthallen ist meist alles andere als fotografiefreundlich.

Dafür sind die Felder meist kleiner, wofür auch niedrige Brennweiten ausreichend sind.

Mit einem Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 70 bis 200 mm sollte alle Bereiche des Sportfeldes abgedeckt sein, die Blende sollte mindestens 2,8 betragen, wie bei dem Sigma 70-200 mm f/2,8 EX DG OS HSM.

Nah am Sportler: Weitwinkel- und Fischaugenobjektive

Bei anderen Sportarten wie Triathlon, Radrennen oder Skateboarding kommt der Fotograf den Sportlern oft sehr nahe.

Hier erzeugen Weitwinkelobjektive oder gar Fischaugenobjektive (auch als Objektivaufsatz möglich, z.B. K&F Concept Fisheye Objektiv 58mm) interessante Effekte.

Brennweiten zwischen 16 und 35 mm eignen sich am besten, die Lichtempfindlichkeit sollte je nach Einsatzort gewählt werden. Einen Blick können (angehende) Sportfotografen z.B. auf das Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro DX II werfen.

Zoom- vs. Festbrennweitenobjektive

Festbrennweitenobjektive verfügen oft über einen schnelleren Autofokus, höhere Lichtempfindlichkeit und führen allgemein zu besseren Foto-Resultaten. Sie sind allerdings auch teurer und weniger flexibel in ihrem Einsatzbereich.

Im Hobbybereich sind Zoom-Objektive daher die bessere Wahl. Auch mit ihnen können actionreiche Szenen vorzeigbar eingefangen werden.

Objektiv-Empfehlungen für Sportfotografie

Objektiv für Feldsportarten: Tamron AF 70-300mm

Tamron AF 70-300 mm f/4-5,6 Di LD Macro
  • große Brennweite
  • ideales Preis-Leistungs-Verhältnis
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 06:48 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Das Objektiv von Tamron mit einer Brennweite von 70 bis 300 mm ist nicht lichtstark, aber dennoch sehr gut geeignet zur Fotografie von Feldsportarten.

Objektiv für Hallensportarten: Sigma 70-200 mm

Sigma 70-200 mm f/2,8 EX DG OS HSM
  • lichtstark
  • Bildstabilisierung
  • Ultraschallmotor
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:48 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Das Sigma-Objektiv ist schnell und lichtempfindlich, was es unverzichtbar in dem Bereich der Sportfotografie macht.

Zubehör für die Sportfotografie

Speicherkarte: Viele Bilder, schnell hintereinander – diese Kombination verlangt eine große und schnelle Speicherkarte. Mindestens 80 MB/s sollte sie aufbringen. Einen Blick wert ist z.B. die SanDisk Extreme Pro 128 GB SDXC.

Für den Notfall lohnt es sich, immer eine Ersatzspeicherkarte dabei zu haben.

Sitzgelegenheit: Eine Sitzgelegenheit ist für Foto-Einsätze mit festem Standort empfehlenswert.

Wer beim Fußballspiel oder Hockey nicht auf dem Boden sitzen will, der freut sich über einen Dreibeinhocker. Diese Hocker sind leicht und zusammenklappbar.

Stativ: Vor allem für die großen Teleobjektive empfiehlt es sich, ein Stativ einzusetzen, sonst drohen schmerzende Arme. Einbeinstative wie das K&F Concept CMP3134 Einbeinstativsind leicht zu verstauen.

K&F Concept CMP3134 Einbeinstativ
  • Stoßsicher
  • Gummigriff für sicheren Halt
  • einklappbaren Fußgelenke
Letzte Aktualisierung: 20.09.2018 19:54 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Mit dem K&F Concept MMP3134 kann man bei ständiger Bewegung schnelle Aufnahmen schießen.

Filter und Gegenlichtblende: Beim Sport geht es oft wild zu.

Ein Schutzfilter sowie eine Gegenlichtblende schützen Objektiv und Kameragehäuse vor Matschspritzern, Stößen und ausreißenden Bällen.

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Über den Autor

Friederike fotografiert, seitdem sie sechszehn Jahre alt ist – am liebsten Straßenszenen und Landschaften. Neben ihrem Fotografie-Hobby ist sie selbstständige Lektorin und Autorin für Blogs und Websites. Bei Kamera Guru kann sie endlich Hobby und Beruf zusammenbringen.

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