Ratgeber Wildlife-Fotografie

Letzte Aktualisierung am 26. Juli 2018 | von Vanessa

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Wildlife-Fofotografie: Kamera, Objektive + Ausrüstung

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Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

Möchte man diese Momente auf der Kamera einfangen, bedarf es guter Planung. Auch über das richtige Foto-Equipment sollte man sich Gedanken machen.

Tiere sind nämlich meist scheu und man benötigt viel Geduld, um das perfekte Foto zu schießen.

Das kann nicht nur für ganz außergewöhnliche Situationen wie Whale-Watching oder eine Safari durch die Steppen Afrikas gelten, sondern auch schon, wenn man das eigene Kaninchen im Garten fotografieren möchte.

Oft gibt es nur diesen einen Moment: Das Tier bewegt sich und die Technik muss sofort bereit sein.

Equipment für die Wildlife-Fotografie

Welche Kamera eignet sich gut für Widlife-Fotografie?

Am besten eignet sich eine digitale Spiegelreflexkamera – DSLR-Kamera.

Wer es gerne leichter hat, der kann aber auch auf eine spiegellose Systemkamera zurückgreifen – DSLM-Kamera.

Bei der Kamera ist vor allem wichtig, dass sie einen guten, schnellen Autofokus hat und eine kurze Auslöseverzögerung. Wichtig ist auch die Funktion der Serienaufnahme.

Hier ist der Tipp auf eine kurze Verschlusszeit zu achten. Durch diese kurze Verschlusszeit ist der Hintergrund verschwommen, das bewegende Objekt im Vordergrund, aber gestochen scharf.

Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn sich das Tier zeigt: Durch die Serienbildfunktion erhöht sich die Chance auf ein gutes Bild.

Der kontinuierliche Autofokus (AF-C) dient dazu, dass sich die Kamera immer neu auf das Tier fokussiert – auch, wenn es sich bewegt.

Kamera für Tierfotografie – Einsteiger

Nikon D3400
  • Einsteiger-DSLR
  • DX-Sensor
Letzte Aktualisierung: 18.10.2018 14:12 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Die Nikon D3400 ist einen Blick wert, wenn nach einer Einsteigerkamera für die Wildlife-Fotografie gesucht wird.

Kamera für Tierfotografie – (Semi-)Pro-Segment

Canon EOS 7D Mark II
  • Profi-DSLR
  • APS-C
Letzte Aktualisierung: 18.10.2018 13:39 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
APS-C Kamera für ambitionierte Fotografen - die Canon EOS 7D als Body für Tierfotografie.

Welches Objektiv eignet sich gut für Wildlife-Fotografie?

Es muss nicht gleich die Ausstattung eines Fotografen von National Geographic sein, um Tiere eindrucksvoll abzulichten. Auch mit kleinerem Budget lassen sich schöne Bilder machen.

Worauf am meisten wertgelegt werden sollte, ist ein starkes Teleobjektiv mit einer Brennweite von ca. 300 mm, um auch entfernte Tiere mit der Kamera gut einfangen zu können.

Hier macht es Sinn, in ein gutes Zoom-Objektiv zu investieren.

Wer ein Objektiv mit weniger Brennweite besitzt, kann auch auf einen Konverter zurückgreifen.

Hier sollte einem nur bewusst sein, dass man an Lichtstärke verliert und gegebenenfalls mit der ISO-Zahl höher gehen muss. Das wiederrum bedeutet, dass die Bilder nicht mehr so gestochen scharf sind und die Qualität etwas einbüßt.

Wer öfter wilde Tiere ablichten möchte, für den lohnt sich die Investition in ein Objektiv mit einer höheren Brennweite.

Objektive für Tierfotografie – Einsteiger (Nikon DX)

Nikon AF-P DX NIKKOR 70-300 mm 1:4,5-6,3G ED VR
  • 70 - 300 mm
  • Bildstabilisierung
Letzte Aktualisierung: 18.10.2018 23:18 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Zoom-Objektiv von Nikon mit einer Brennweite von 70-300 und VR-Bildstabilisierung.
Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD
  • 70 - 300 mm
  • Bildstabilisierung
Letzte Aktualisierung: 18.10.2018 23:18 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Das Objektiv von Tamron gibt es für Canon und Nikon Objektivanschluss - es verfügt ebenfalls über Bildstabilisierung.

Objektive für Tierfotografie – (Semi-)Pro-Segment – (Canon EF)

Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM
  • 70 - 200 mm
  • vierstufige Bildstabilisierung
  • konstante Blende f/4
Letzte Aktualisierung: 18.10.2018 22:18 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Das Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM wird häufig in der Sport- und Tierfotografie eingesetzt.
Canon EF 70-300mm 1:4-5,6 IS II USM
  • 70 - 300 mm
  • Bildstabilisierung
  • Objektiv-Display
Letzte Aktualisierung: 18.10.2018 23:27 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Passt gut in die Fototasche bei Ausflügen in die Tierwelt - das Canon EF 70-300mm 1:4-5,6 IS II USM.

Welches Zubehör benötigt man für Wildlife-Fotografie?

Um möglichst flexibel zu sein und wackelfreie Bilder machen zu können, eignen sich sowohl ein Stativ als auch ein Bohnensack. Mit dem Stativ klappen scharf Bilder auch aus der Ferne.

Gerade bei Wildlife-Fotografie muss man oft am selben Ort ausharren, immer bereit für den Moment – mit einer großen Kamera, kann das schnell in die Arme gehen und unangenehm werden.

Außerdem ist Verwacklungsgefahr beim freihändiger Fotografie im Telebereich immer da – auch wenn ein Bildstabilisator vorhanden ist.

Da lohnt sich ein Stativ.

Der Bohnensack eignet sich sehr gut um ihn beispielsweise im Auto vor die Windschutzscheibe oder sogar aufs Autodach.

Gerade wenn ein Stativ zu schwer ist, kann man mit einem Bohnensack ebenfalls gut auskommen.

Tipps für die Wildlife-Fotografie

+ Vorbereitung

Die Kamera am besten mit den passenden Einstellungen und dem richtigen Objektiv auf dem Schoß bereithalten. Zeigt sich ein Tier hat man meistens nicht viel Zeit, um den Moment einzufangen.

Gerade bei der Wildlife-Fotografie sollte man seine Kamera blind kennen und in kürzester Zeit die passenden Einstellungen vornehmen können.

+ Bildgestaltung

Nicht alle Kenntnisse über gute Bildgestaltung vergessen, nur weil ein wildes Tier vor der Kamera ist.

Auch hier ist es wichtig auf eine interessante Darstellung zu achten, denn nur weil ein exotisches Tier zu sehen ist, bedeutet das noch nicht, dass es automatisch ein gutes Bild wird

+ Kreativität

Kreativität ist gefragt: das Tier nicht nur im Portrait zeigen, sondern auch den Lebensraum mit einbeziehen kann das gewisse Etwas ausmachen.

Es lohnt sich, sich von klassischen Denkmustern zu verabschieden und auch bei der Wildlife-Fotografie mal aus der Reihe zu tanzen.

+ Planung

Gute Planung ist das A und O: Wo und zu welcher Zeit hält sich das Tier auf und was muss man dabei beachten? Diese Gedankengänge können sehr hilfreich sein, denn es erhöht die Chancen das Tier auch wirklich vor die Linse zu bekommen.

+ Vorbereitung für die freie Wildbahn

Eine gute Möglichkeit um das Fotografieren von Tieren zu üben ist der Zoo.

Hier ist die Wahrscheinlichkeit ein Tier fotografieren zu können natürlich viel höher.

Im Zoo lässt sich auch das Handling der Kamera vorbereitend verinnerlichen – hier geht es weniger hektisch zu, was perfekt dazu geeignet ist, die Abläufe und Handgriffe zu verinnerlichen.

Tierfotografie in Afrika

Bild: Pixabay (CC0) / PublicDomainPictures

Tipps für die Wildlife-Fotografie-Ausrüstung

Grundsätzlich lässt sich Tierfotografie mit jeder Kamera realisieren.

Wichtig ist zunächst ein gutes Teleobjektiv – denn Tiere sind scheu und so bleibt man besser in der sicheren Ferne.

Eine Tipps haben wir hierzu – z.B. das Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD.

Bei der Kamera wird meist mit einer Spiegelreflexkamera gearbeitet.

Wir haben die Nikon D3400 für Einsteiger und die Canon EOS 7D Mark II für höhere Ansprüche ausgewählt.

Praktisch bei der Canon EOS 7D Mark II sind die Profi-Features gepaart mit dem APS-C Sensor.

Dank des Crop-Faktors lassen sich EF-Objektive anschließen und die Brennweite so verlängern – das eröffnet interessante Möglichkeiten in der Tierfotografie.

Natürlich gibt es auch hierzu viele Alternativen. Wichtig ist ein guter Autofokus.

Die Vorschläge hier sollen noch einigermaßen „budgetfreundlich“ sein. Profis sind z.B. mit einer Canon EOS 5D Mark IV und hochwertigen Objektiven wie dem Sigma 300-800 mm F5,6 EX DG HSM unterwegs.

Hier liegt die Wildlife-Fotoausrüstung preislich schnell im Bereich eines Kleinwagens.

Über den Autor
mm

Gastautor bei Kamera Guru

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